Photokina Impressionen

Der zweite Messetag: Trends und ambitionierte Konzepte

Wie im Flug ging auch der zweite Photokina-Tag zu Ende und wir haben jede Menge interessantes Material gesammelt, mit Menschen aus der Fotoszene gesprochen und Geräte ausprobiert wie die Sofortbildkameras von Fuji und Leica. Viel Stoff, der spannende Themen für den Blog liefern wird.

Sofortbild als Spielerei oder neue Möglichkeiten für die Fotokunst?

Wir beschäftigten uns weiter mit dem Trend-Thema Sofortbildfotografie und testeten die Instax-Kameras von Fuji und die Leica Sofort, die technisch auf der Fuji Instax-Mini-Serie aufbaut. Es gibt einige Unterschiede – nicht nur im Design, das bei Leica traditionell schlicht und bei Fuji trendy ausfällt. Neben marketinggetriebenen Designspielereien wie Hello-Kitty, bietet das Instax-System aber interessante Möglichkeiten für den künstlerischen Einsatz. Anregende Beispiele verschiedener Fotokünstler werden am Messestand ausgestellt. Leica agiert deutlich passiver und die Leica Sofort ist weit entfernt von verspielt, dafür professionell und kompakt. Ein Trend den Leica offenbar nicht verpassen will, aber es scheint, als müssten sie noch herausfinden, was sie damit anfangen. Auf jeden Fall kann man sich mit den Kameras kreativ austoben, die Technik ist sehr leicht zu bedienen. Ich bin gespannt, wie die Kameras bei Fotokünstlern ankommen. Ich bleibe am Thema dran.

Fotografen als Markenbotschafter bei WhiteWall

Marieke Goethe, Leiterin der Public Relations bei WhiteWall, erzählte uns von dem brandneuen Ambassadors-Programm, das WhiteWall zur Photokina vorstellt. Zusammen mit Berufsfotografen sollen Workshops und Netzwerkarbeit Fotografieliebhaber und professionelle Fotografen gleichermaßen inspiriert und unterstützt werden. Das Vorhaben klingt sehr ambitioniert. Aber die Fotografien der Ambassadors, die ich bisher gesehen habe, entsprechen dem formulierten künstlerischen Anspruch meiner Meinung nach noch nicht. Ein Ausbau des Programms ist geplant und ich bin gespannt, wen sie in nächster Zeit als weitere Ambassadors vorstellen werden.

Beim Meet & Greet mit den Markenbotschaftern Horst und Daniel Zielske, lief mir zufällig der Berufsfotograf, Business Coach und Blogger Michael Omori Kirchner über den Weg. Bisher kannte ich ihn über seinen Blog www.fotografr.de, wo ich letztes Jahr einen Gastbeitrag zu meinem Fotoreisebuch „Manhattan Diary“ einstellen durfte.

Schwarz-Gelb zum Entspannen

Zwar waren wir bei Nikon nicht auf der Suche nach Neuheiten, aber den traditionell in Gelb-Schwarz gehaltene Stand besuche ich immer wieder gerne. Nikon bietet eine schöne Erlebniswelt auf dem großzügigen Messestand. Besonders schön fand ich, wie Nikon das Trend-Thema 360°-Fotografie als Mitmachaktion inszeniert hat. Auf der Aktionsfläche wanken rund ein Dutzend Besucher mit speziellen VR-Brillen und fetten Kopfhörern durch die virtuelle Realität.

Zeiss-Qualität für iPhones

Gleich hinter Nikon befindet sich der Zeiss Messestand. Hier habe ich das Objektiv-System des Herstellers ExoLens für das Smartphone getestet, der bei seinen Premiumprodukten mit Zeiss kooperiert. Diese Ojektive besitzen die gewohnte Zeiss-Qualität und sind eine wahre Freude für iPhone-Fotografen, wie mich. Im Moment gibt es nur Rahmen für das iPhone 6 + 7, aber dafür sitzt alles perfekt. Das ExoLens-System besteht aus drei Objektiven: Weitwinkel mit 18 mm, Tele-Objektiv mit 56 mm, Makro-Zoomobjektiv mit 40 – 80 mm. Ausgezeichnete Verarbeitung aus Metall, der Cliprahmen aus Alu – natürlich bringt diese Qualität auch ein wenig Gewicht mit sich. Ich finde, die Handhabung wird in keinster Weise beeinträchtigt.

Unterwegs auf der Photokina 2016: Kurzberichte und Bilder

Tag 1

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Unterwegs auf der Photokina 2016: Kurzberichte und Bilder

Tag 3

Unterwegs auf der Photokina 2016: Kurzberichte und Bilder

Tag 4