susanne-wagner-photo-international

Streifzüge durchs Web

Auf meinen Recherche-Touren durchs Netz begegne ich den unterschiedlichsten Themen. Hier zeige ich Ihnen einige bemerkenswerte Fundstücke, die ich gesammelt habe.

Viel Vergnügen beim Entdecken!
Susanne Wagner

sueddeutsche.de

Jasper Léonard

New York im Tilt/Shift-Fokus

Der belgische Fotokünstler Jasper Léonard (geb. 1985) zeigt New York City im Spielzeugformat. Er experimentiert ideenreich mit Tilt/Shift-Objektiven und selbst hergestellten Adaptern. Für seine Motive der optischen Täuschung nimmt er sich Zeit, steigt mit dem Helikopter in die Lüfte, wandert durch die Metropole.

Jasper Léonard erzählt in seinem Blog über seine New York Miniaturen (englisch): blog.jasperleonard.be

Zum SZ-Artikel: New York, wie niedlich

Hengki-Koentjoro-w72-photo-international-blog

website

Hengki Koentjoro

Schwarzweiß-Fotografie

Den indonesischen Fotografen Hengki Koentjoro (geb. 1963) habe ich letztes Jahr auf der Unseen Photo Fair in Amsterdam getroffen. Hengki Koentjoro lebt in Jakarta (Indonesien) und filmt und schneidet u.a. Naturdokumentationen. Seine Fotografien werden weltweit ausgestellt, ausgezeichnet und publiziert. Ich liebe seine poetischen und klar strukturierten Schwarzweiß-Aufnahmen.

„Photography can never be separated from the aspects of making the common things unusual, welcoming the unexpected, indulging and embracing ourselves with the joy of photography“ – Hengki Koentjoro, 2013

Website (englisch): www.hengki-koentjoro.com

Hengki-Koentjoro-2016-unseen

Hengki Koentjoro (rechts) im Gespräch auf der Unseen Photo Fair 2016. Aussteller: Torch Gallery Amsterdam.

Ren Hang verstorben im Februar 2017 Monopol-Magazin

monopol-magazin.de

Ren Hang stirbt mit 29 Jahren

Erste Meldungen zum Tod des chinesische Fotografen

Ren Hang (Vorname Hang) wurde am 30. März 1987 in Nong‘ An (Vorort von Changchun) geboren und verstarb am 24. Februar 2017. Wegen seiner provokanten Darstellungen nackter Menschen und der offenen Thematisierung von Genderfragen und sexuellen Tabus, geriet er in seiner Heimat China mit der Obrigkeit in Konflikt. Er wurde mehrmals verhaftet und zensiert. Unterstützt wurde der junge Autodidakt u.a. von Ai Waiwai. Ren Hangs Fotografien werden weltweit ausgestellt.

Zum Artikel des Monopol-Magazin

Zum Artikel im British Journal of Photography (engl.)

Zum Art-Magazin, Fotografien

Zur Website von Ren Hang: www.renhang.org

Foam-RenHang-Ausst-2017

foam.org

museum | Ren Hang

Nackte Poesie

Das engagierte Fotomuseum Foam in Amsterdam zeigt vom 27. Januar bis zum 12. März 2017 Bilder des chinesischen Fotografen Ren Hang (geb. 1987). Er arbeitet mit ästhetischen Körperbildern gegen die starren Konventionen in seiner Heimat China. In der Verbindung von Mensch und Natur experimentiert Ren Hang mit Schönheitsidealen – da kann auch mal ein Pfauenauge aus dem Gesicht eines Mädchens blicken. Seine Fotos sind mir schon auf der Unseen Photo Fair aufgefallen. Deshalb kann ich sagen, dass die Ausstellung bestimmt sehenswert ist. Leider verstarb Ren Hang im Februar 2017, siehe Beitrag oben.

Zur Foam Ausstellungsseite (englisch): Ren Hang „Nude/Naked“

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Ausstellung von Ren Hangs Fotografien auf der Unseen Photo Fair in Amsterdam, 2016.

spiegel-online-Mila-Teshaieva-2017

spiegel.de

stil | Mila Teshaieva

Lichtmalerei auf der Insel Föhr

Die ukrainische Fotografin Mila Teshaieva (geb. 1974) lebt und arbeitet in Berlin. Sie konzentriert sie sich auf „Visual Storytelling“, also Geschichten erzählen mit Bildern. In Langzeit-Fotoprojekten entstehen künstlerische, genau komponierte Bilder. Ihre erste deutsche Serie „Inselwesen“ porträtiert die nordfriesische Insel Föhr und ihre Bewohner. Mila Teshaieva kreiert Fotografien, die wie Gemälde wirken: mit Langzeitbelichtung und Lichtmalerei (dunkle Umgebung plus künstliche Lichtquelle, die händisch über das Motiv bewegt wird). Spannend und äußerst ästhetisch.

Zum Spiegel-Artikel: „Inselbegabung“

whudat-032017-under-cats-andrius-burba

whudat.de

Film-/Fotokunst | Andrius Burba

Rassekatzen von unten

Den Blick aus der Maulwurfperspektive wagte Andrius Burba schon bei mehreren Tiergattungen – vom Hasen, über den Hund und ein paar Nummern größer bis zum Pferd. Das erste „Under …“-Projekt von Andrius Burba war die Untersicht des Stubentigers. Gestartet wurde die Serie bei einer internationalen Katzenshow in Litauen. Es lebt von der Prägnanz der Rassekatzen, der ungewöhnlichen Perspektive und natürlich von den professionellen Aufnahmen.

Zum Whudat-Artikel: „Under-Cats“

emerge-mag-Hannes-Jung-2017

emerge-mag.com

visual story | Hannes Jung

Suizid: Stille Spurensuche in Litauen

„Litauen hat die höchste Suizidrate in Europa und gehört zu den Ländern mit den höchsten Raten weltweit.“ Das Emerge Magazin zeigt die Rechercheergebnisse und Fotografien, des freien Fotografen Hannes Jung (geb. 1986). In nachdenklichen Bildern und in vielen Gesprächen untersucht Hannes Jung, was nach einem Suizid bleibt und wie das Leben für die Hinterbliebenen weitergeht.

Zum Emerge-Magazin-Artikel: How is Life?

foam.org

museum | Hiroshi Sugimoto

Black Box

Das Amsterdamer Fotomuseum Foam präsentiert (vom 16. Dezember 2016) bis zum 8. März 2017 einen Querschnitt durch Hiroshi Sugimotos (geb. 1948, Tokio) Fotoikonen. Aus verschiedenen Serien werden 34 großformatige Prints ausgestellt. Ich liebe die strukturierte und exakte Arbeit des japanischen Fotokünstlers, der bis heute analoge Technik nutzt.

Zur Foam Ausstellungsseite (englisch): Hiroshi Sugimoto „Black Box“

daniel-cluzel-loildelaphotographie-imagine

l’oeil de la photographie.com

portfolio | Daniel Cluzel

„Imagine“ – Alltags-Poesie

Seit 2011 widmet sich der französische Fotograf Daniel Cluzel (geb. 1980) der künstlerischen Fotografie. Humorvoll und mit feinsinniger Ästhetik erweckt Cluzel Gegenstände des Alltags in einer anderen Dimension zum (Eigen-)Leben und erzählt fantastische Bilder-Geschichten.

Zum L’oil de la Photographie-Artikel (englisch): Imagine

spiegel-online-rob-und-nick-carter-yogaphotogramme-2017

spiegel.de

stil | Rob und Nick Carter

Yoga-Fotogramme

Das Fotografenpaar aus London, Rob und Nick Carter, nimmt Yogafiguren ohne Kamera von unten auf. Das Modell positioniert sich auf einem riesigen Fotopapier, das dann kurz belichtet wird. Dabei entstehen schemenhafte Figuren in Blau. Wunderbare Serie mit harmonischen und ungewöhnlichen Körpermotiven.

Zum Spiegel-Artikel: „Blaue Gespenster im Nichts“

Podcast (englisch) bei Apollo Magazine: Rob und Nick Carter zur Ausstellungseröffnung der Yoga-Fotogramme in ihrem neuen Ausstellungsraum RN at 5A in London

spiegel-online-david-lachapelle-starfotograf-2017

spiegel.de

stil | David LaChapelle

Schriller Neokitsch und eine bessere Welt

Interview mit dem Starfotografen David LaChapelle (geb. 1963) im Berliner Taschen Store. Extravagante Promiporträts, knallbunte Werbefotos und ideenreiche freie Arbeiten – in der Fotostrecke „Paradise now“ zeigt Spiegel online viele Facetten des Fotografen. Ich mag einige seiner Werke sehr, andere Motive sind mir zu „edelkitschig“ oder auch mal zu inkonsequent in der Komposition. Auf jeden Fall ein interessanter Blick hinter die knallige Fassade.

Zum Spiegel-Artikel: „Ich dachte, ich wäre durch mit der Fotografie“

whudat-NYC-Infrarot-Ryan-Berg

whudat.de

Film-/Fotokunst | Ryan Berg

New York pretty in Pink mit Infrarot

Infrarot ist in. Und so packt Ryan Berg aus Austin/Texas die Metropole New York in rosa Zuckerwatte. Bereits 2016 zeigte whudat.de eine Infrarot-Serie des italienischen Fotokünstlers Paolo Pettigiani – der Central Park in helleren Bildern mit Zinnoberrot. Was Perspektiven und Bildaufbau betrifft, sind die Fotos von Paolo Pettigiani meine Favoriten.

Zum whudat-Artikel: „NYCxIR“ – New York City Captured in Infrared by Ryan Berg
Zum whudat-Artikel: „INFRARED NYC“ – Central Park Captured from a Different Perspective by Paolo Pettigiani

spiegel-online-edwin-land-polaroid-erfinder-2017-2

Spiegel.de

einestages | Polaroid Erfinder Edwin Land

Wunder zum Anfassen

Vor 70 Jahren experimentierte Edwin Land mit dem ersten Sofortbildfilm. Spiegel-online zeigt unter der Rubrik „einestages“ längst vergessene erste Testaufnahmen. Ein spannendes Thema, über das Christoph Gunkel unterhaltsam berichtet.

Sofortbild erobert derzeit mit den neuen Kameras und Filmen die Herzen vieler Amateurfotografen, aber auch von Profis, die künstlerisch damit arbeiten möchten. Das Sofortbild bleibt für mich ein kleines Wunder, einzigartig und eben (fast) sofort verfügbar.

Zum Spiegel-Artikel: Der Mann ist ein Nationalheiligtum

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